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Nach dem Krieg begann alles neu....

Mit der Winde in die Luft

 

In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg war jede Fliegerei verboten. Leute mit Alliierten-Ausweisen erschienen aus Kapfenberg und wollten das, was von der Fliegerei vor dem Krieg übrig blieb (Teile eines Schulgleiteres), beschlagnahmen. Karl Kienesberger erfuhr dies, verständigte Sepp Ganster und mit Hilfe des Bürgermeisters Hans Laufenstein konnte der Abtransport verhindert werden.

 

Im Jahr 1949 wurde das Segelflugzeug SG 38 in mühevoller Arbeit, ohne entsprechendes Werkzeug, gebaut. In das Jahr 1950 fiel dann die Gründung des "Union-Segelfliegerclubs Mariazell".

 

Damalige Mitglieder: Alfred AUER, Sepp GANSTER, August HÖLBLINGER, Hans KIENBINK, Adolf KÖHLER, Christian NOLL, Othmar OFENBÖCK, Heribert PÖLZL, Sepp RITTER, Oskar SAMPL, Erich SCHERER, Hans SCHÖGGL, Vinzenz STRENTA, Hannerl WALCHER, Gottfried ZIMMERL.

 

Erster Obmann des neuen Vereines wurde Hans Schöggl. Unter Fluglehrer Sepp Ganster wurden alte Scheine in Aigen erneuert und neue Segelfliegerscheine erlangt. Ein Jahr später (Sepp Ritter ist Obmann) wurde das Mahrfeld als Flugplatz kommissioniert. Schauflüge und Flugtage (Gummiseilstart von der Bürgeralpe) wurden immer wieder durchgeführt. 1952 wurde ein neues Flugzeug (Baby - Rohrbau) gekauft und in der eigenen Werkstätte fertiggestellt. Erich Scherer gelang es, vom Unterrichtsministerium eine Schleppwinde zu bekommen und so war es möglich, den ersten Windenstart auf dem Mahrfeld durchzuführen. Gleichzeitig wurde fleißig weiter geschult, neue Flieger stießen zum Verein. In Turnau und Seewiesen wurden Schau- und Erprobungsflüge durchgeführt. 1954 bis 1956 (Herbert Demmerer ist Obmann) wurde ein Doppelsitzer (Bergfalke) angekauft. Es gelang auch, die Wiese beim Gut Weißenbach als Segelflugplatz mit Vorbehalt als Motorlandeplatz zu kommissionieren. Die folgenden Jahre (Sepp Ritter ist wieder Obmann) standen neben der Breitenschulung mit dem neuen Doppelsitzer im Zeichen der ersten Leistungsflüge (Streckenflüge), die von Aigen im Ennstal aus erfolgten. 1958 kam es dann zu endgültigen Zulassung und Kommissionierung des Flugplatzes Mariazell-Nord, die in ihren wesentlichen Teilen auch heute noch Gültigkeit hat. 1959 erfolgte die Flugplatzpachtung durch Sepp Ritter und Herbert Demmerer. Der Flugplatz wurde bereits fleißig von Motorflugzeugen angeflogen. Zum Sternflug nach Mariazell, der anlässlich der Eröffnung des Platzes durchgeführt wurde, kamen 8 Motorflugzeuge. In diesen Jahren wurden auch die ersten Motorfliegerscheine durch Demmerer, Käfer, Ritter, Frühwirt und Dellinger erlangt. 1959 konnte auch ein neues Flugzeug, eine Ka 8b, erworben werden, das bis heute im Einsatz steht. Im Jahr 1960 wurde unter eifriger Mitarbeit der Vereinsmitglieder der erste Hangar am Flugplatz Mariazell gebaut. 

 

Quelle: Festschrift "50 Jahre Segelfliegergruppe Mariazell"

   

Webcam LOGM  

Webcam Flugplatz LOGM
   

Wetter am Flugplatz  

   

OGN-Live Track  

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