• modules/mod_lv_enhanced_image_slider/images/demo/header_01.jpg
  • modules/mod_lv_enhanced_image_slider/images/demo/header_02.jpg
  • modules/mod_lv_enhanced_image_slider/images/demo/header_03.jpg
  • modules/mod_lv_enhanced_image_slider/images/demo/header_04.jpg
  • modules/mod_lv_enhanced_image_slider/images/demo/header_05.jpg

Das "Kunststoffzeitalter" beginnt......

Die fortschreitende Technologie und die Erfahrungen im Flugzeugbau ermöglichten es, nunmehr Segelfugzeuge in Glasfaser-Kunststoffbauweise herzustellen. Natürlich war diese Entwicklung für den Mariazeller Klub nicht zu übersehen und somit wurde im Jahr 1969 eine ASW 15 gekauft, die sich bei vielen Leistungsflügen bestens bewährte. Im Herbst dieses Jahres wurde das in der Folge sehr beliebte Hangarfest erstmals durchgeführt. Die große Beliebtheit des Flugplatzes bei den Piloten und der Bekanntheitsgrad machten es erforderlich den Flugplatz weiter auszubauen. Neben einem Aufenthaltsraum und einer Werkstätte wurde mit dem Bau einer zweiten, größeren Halle begonnen. Die im Jahre 1970 begonnenen Arbeiten, die auch zum Teil immer wieder durch die Vereinsmitglieder durchgeführt wurden, die laufend Erweiterungen und Verbesserungen für den Flugplatz bringen, dauern bis zum heutigem Tag an.

 

Ein schwerer Schlag traf den Verein am 31. Oktober 1970, als Willi Steger bei einem Schleppflug mit dem Schleppflugzeug tödlich verunglückte. 1971 wurde ein internationales Motorseglertreffen durchgeführt, an dem sich 26 Flugzeuge aus drei Nationen beteiligten. In diesem Jahr wurde auch ein neues Schleppflugzeug (wieder eine Job 15), diesmal gebraucht, angekauft. Da sich Sepp Walsberger für die Weltmeisterschaften in Jugoslawien qualifiziert hatte, wurde ein neues Segelflugzeug, eine ASW 15B, angeschafft. Im Hinblick auf einen zukünftigen Motorseglerkauf erwarben zahlreiche Piloten des Vereines den Motorseglerschein. Schließlich wurde im September 1973 ein doppelsitziger Motorsegler (SF 28A) erworben, der bis heute von allen Mitgliedern gerne und viel geflogen wird und auch der Nachwuchsschulung dient. Im Herbst dieses Jahres legten nach nur zweimonatiger Schulungszeit (Wochenendschulung in Graz) 10 Piloten des Vereines die Prüfung für den Privatpilotenschein ab. Ein willkommener Zuwachs an Schlepppiloten. Im Jahre 1974 konnte an den Kauf eines neuen Motorflugzeuges gedacht werden. Die Entscheidung fiel auf die französische Robin DR 400/180 R, mit der wir bis zum heutigen Tag unter dem Kennzeichen OE-DMZ sicher und gerne fliegen. Sowohl ein bärenstarkes Schleppflugzeug als auch ein bequemes viersitziges Reiseflugzeug.

 

16 Vereinsmitglieder legten in den Wintermonaten die Prüfung für das Funksprechzeugnis ab.

Die folgenden Jahre standen im Zeichen großartiger Leistungsflüge, die jetzt schon an die 800-Kilometer-Marke herankamen. Im Herbst des Jahre 1976 gab es wieder einmal eine ausgeprägte Föhnperiode und in den Wellen wurden diesmal von zahlreichen Piloten Höhen über 6.000 Meter (Klaus Kloepfer 7.600 m) erflogen.

Das Jahr 1977 sollte sich dann zum erfolgreichsten in der Geschichte des Union-Segelfliegerclubs Mariazell entwickeln. Bei den Staatsmeisterschaften in Mariazell siegten zwei heimische Piloten, Othmar Fahrfellner und Sepp Walsberger wurden Staatsmeister. Gute Wetterlagen ermöglichten auch zahlreichen heimischen Piloten großartige Streckenflüge für Leistungsabzeichen. Ein Flugzeug, ein Kestrel 17, konnte in diesem Jahr günstig erworben werden. Auch 1979 konnte dann wieder ein neues Hochleistungsflugzeug, eine ASW 19, angeschafft werden.

 

Quelle: Festschrift "50 Jahre Segelfliegergruppe Mariazell"

   

Webcam LOGM  

Webcam Flugplatz LOGM
   

Wetter am Flugplatz  

   

OGN-Live Track  

OGN-Live-Track

zum Öffnen Karte anklicken !